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Internetauftritt NATUREG

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NATUREG-Viewer ab 11.6.2010 im Internet online

 

 

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Koordinierungsprojekt „Geographische Informationsverarbeitung im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (GIS-HMUELV)“

 

Die effektive Verwaltung raumbezogener Informationen mit Hilfe Geographischer Informationssysteme (GIS) gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile liegen vielfältige Umweltinformationen an unterschiedlichsten Stellen vor. Mit der Fülle von eingesetzten Programmen, vorhandenen Daten und Strukturen nimmt auch die Komplexität des Themas deutlich zu.

Im Rahmen des Koordinierungsprojektes GIS-HMUELV wurde die GIS-Architektur modernisiert. Ein weiterer Aspekt im Rahmen des Projektes war die Entwicklung eines modernen Viewers für Geofachdaten. Das Naturschutzinformationssystem NATUREG wurde hierzu als Referenz- und Pilotanwendung ausgewählt.

 

 

NATUREG - Naturschutzinformationen einfach nutzen!

Das Naturschutzinformationssystem NATUREG (NATUrschutzREGister Hessen) will den Zugang von Bürgerinnen und Bürgern - aber auch von Behördenmitarbeitern – mit Hilfe eines neu konzipierten Viewers deutlich vereinfachen und eine intuitive Nutzung der vielfältigen Fachinformationen des Naturschutzes ermöglichen. Gleichzeitig soll die Verwaltung von Routineanfragen deutlich entlastet werden.

Die Daten, die das NATUREG im Internet-Viewer bereitstellt, sind sehr einfach strukturiert und ohne Vorkenntnisse abzufragen. Über eine Stichwortsuche werden alle vorhandenen Informationen aus verschiedenen Naturschutzbereichen abgefragt. Neben den „klassischen“ Inhalten wie Naturschutz- und Natura 2000-Gebiete werden auch z.B. die Ergebnisse von Biotop- und Artenkartierungen sowie Gutachten und Rote Listen im NATUREG dargestellt. Die gefundenen Ergebnisse können als Karten ausgedruckt oder weiterverarbeitbar exportiert werden.

 

Dabei müssen die Anwender des NATUREG-Viewers nicht mehr wissen, welche hessische Naturschutzbehörde wofür zuständig ist. Möglichst viele, relevante Fachinformationen des behördlichen Naturschutzes sollen jetzt an einer Stelle über NATUREG gebündelt und veröffentlicht werden. Hessen kommt damit auch Anforderungen aus der Umweltinformationsgesetzgebung nach.

Je einfacher der Zugang zu Informationen sein soll, desto höher ist oft der Aufwand im Hintergrund. So wird z.B. durch die Verwendung moderner Technologie die Performanz des Systems sichergestellt. Die vorhandene Komplexität muss reduziert werden, ohne die Inhalte zu beschneiden. Die für Teilbereiche fachlich zuständigen Naturschutzbehörden des Landes (die hessischen Regierungspräsidien und der Landesbetrieb Hessen-Forst, Servicestelle Forsteinrichtung und Naturschutz) arbeiten bei NATUREG eng mit dem Umweltministerium zusammen, um den Nutzern eine organisationsübergreifende, möglichst vollständige und aktuelle Sicht auf die Inhalte zu ermöglichen.

 

Der neue Viewer des Naturschutzinformationssystems NATUREG wird in seiner ersten Version zur CEBIT 2010 vorgestellt und vorraussichtlich im 3. Quartal 2010 im Internet veröffentlicht. Wenn sich der neue, „einfache“ Ansatz bewährt, soll das System weiter konsequent ausgebaut werden.

 

CEBIT 2010 und auch 2011 ist NATUREG wieder dabei!

STS M. Weinmeister testet das NATUREG

Der neue NATUREG-Viewer überzeugt

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Hessische Lösungen rund um Geodaten standen am dritten CeBIT-Tag hoch im Kurs. Staatssekretär Dr. Stefan Birkner vom Umweltministerium Niedersachsen ließ sich die Vorzüge des Hessischen Naturschutzinformationssystems NATUREG an diesem Tag erläutern.  Am 4. Tag besuchte auch Mark Weinmeister (Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) den NATUREG - Stand und überzeugte sich selbst von den dargebotenen Möglichkeiten, die der neue NATUREG-Viewer ab Mitte 2010 allen interessierten Bürgern bieten soll.

Hinter dem Projekt verbirgt sich Folgendes:
Viele Informationen rund um den Naturschutz sind in Form von Geodaten erhältlich. Dazu gehören zum Beispiel
digitale Karten, in denen Biotope oder andere Schutzgebiete verzeichnet sind, oder aber Informationen
zu bedrohten Tierarten. Da mehrere Behörden mit den Belangen des Naturschutzes befasst sind –
Umweltministerium, Regierungspräsidien und der Landesbetrieb Hessen-Forst – sind entsprechend auch die
Geodaten über diese Behörden verteilt. Über die Anwendung NATUREG stehen diese nun sowohl
Behördenmitarbeitern als auch Unternehmen und Bürgern an zentraler Stelle zur Verfügung. Ein so
genannter Viewer macht es möglich, all diese Geodaten miteinander zu verknüpfen und in Form einer
digitalen Karte darzustellen. Großer Vorteil für die Anwender ist, dass ihnen die Informationen
jederzeit online über ein System zur Verfügung stehen, das intuitiv zu bedienen ist. Für die Behörden
heißt das, dass sie bei vielen Standardanfragen einfach auf NATUREG verweisen können und ihre
Mitarbeiter dadurch entlasten. Die erste Version des NATUREG-Viewers stellte Hessen in diesem Jahr auf
der CeBIT vor. Diese soll nun konsequent weiter ausgebaut werden.

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